So kam ich zu meiner Lexy

 

Der Weg zu meiner kleinen Maus war eher kurvig als geradlinig, soviel kann man schon zu Beginn sagen.

 

Angefangen hat alles damit, dass ich das Kooikerhondje gar nicht kannte, und immer einen Australian Shepherd wollte.

Durch mein Interesse am Aussie lernte ich Tanja mit ihrem Aussie Beethoven (>> Freunde) kennen. Wir trafen uns ab und zu zum Spazieren und durch Beethoven war ich eigentlich immer mehr davon überzeugt, dass es ein Aussie werden sollte.

 

Durch Tanja lernte ich die Hundeschule „Die Smillas“ kennen, und ich absolvierte dort mit Simba einen Trickkurs und mit Stella einen Agility-Kurs (beides „Pflegehunde“ von mir). Gott sei Dank hab ich Stella kennen gelernt und hab mit ihr einige Stunden Agility trainiert, weil ansonsten wäre ich vielleicht erst viel später auf Petra und ihre zwei Kooiker Holly und Leyla (>> Freunde) gestoßen. Eigentlich war Holly der ausschlaggebende Grund dafür, dass ich mich innerhalb von kurzer Zeit weg vom Aussie hin zum Kooiker umentschied.. Leyla lernte ich erst einige Zeit später kennen, und sie verstärkte meinen Wunsch natürlich noch mehr, auch einen so tollen Hund haben zu wollen.

 

Dann fing ich an, mich mit Hilfe von Petra auf die Suche nach einem passenden Kooiker-Züchter zu machen. Und es dauerte nicht lange bis feststand, dass es ein Kooiker aus dem Ursprungsland der Rasse, und zwar Holland werden sollte.

 

Nachdem ein geplanter Wurf aus der Zucht aus der Holly abstammt abgesagt wurde, kam ich zur Nummer zwei auf meiner Züchter-Wunschliste „Kennel Manusia's“. Sie planten zur Zeit meiner Anfrage drei Würfe, die für mich in Frage kamen. Da dieser Züchter eine ziemlich lange Warteliste führt, konnte ich natürlich nicht genau sagen, wann ich für einen Welpen an der Reihe war. Die Verpaarung die mir am besten gefallen hat, war Verpaarung Nummer zwei, wo die Geburt der Welpen Ende Oktober erwartet wurde.

 

Und tatsächlich, ich konnte es kaum glauben, aber aus der ersten Verpaarung kamen neun Welpen zur Welt, und oben drauf waren es acht Hündinnen und nur ein Rüde. Was natürlich sehr positiv für mich war, weil die Warteliste für Hündinnen um einiges länger war, als die für Rüden.

 

So und nun hieß es hoffen auf die zweite Verpaarung. Mein Wunsch war ein relativ großer Wurf, mit vielen Hündinnen und Welpen mit viel braun. Und genauso kam es auch, und ich erhielt am 27.10.08 folgende E-Mail von Sandra:

 

„Hallo Romana,

 

Ich habe gutes Nachricht. Tooske hat viele Hündinnen bei die Wurf aber Sara hat auch nur einen Rüde und viele Hündinnen. Darum ich kann dich sagen du bekommst eine Hündin von Sara.

Ich hoffe du bist froh mit diese Nachricht. Ich habe noch keine Bilder. Samstag, dann sind sie mehr Tagen alt, ich bin bei Fam. Bogers und ich soll Foto's machen. Bei diesem email jetzt nur Bilder von Sara x Teun.

Ich glaube die Welpen können nach die neue besitzer +/- 19 - 24 December.

 

Liebe Grüße

Sandra“

 

Die Hündin Sara hat insgesamt sieben Welpen zur Welt gebracht, davon ein Rüde und sechs Hündinnen. Alle Welpen haben einen hohen Anteil an braunen Platten und alle gefielen mir sehr gut. Eins stand fest, ich bekomme eine Kooiker-Hündin!!!

 

Am 20. Dezember war es dann schlussendlich so weit. Mein Freund Thomas und ich machten uns auf den Weg nach Holland. Wir flogen am 20. bald in der Früh von Wien nach Amsterdam. Am 21. Dezember ging es dann los in Richtung der Stadt Dorst, die sich zirka eine Autostunde entfernt von Amsterdam befindet. An diesem Tag habe ich außer einem Frühstück und einem Schokoriegel nichts gegessen, weil ich so nervös und aufgeregt und voller Vorfreude auf mein Kooiker-Baby war.

 

Um zirka 14 Uhr kamen wir bei Fam. Bogers und ihrer Zuchtstätte an. Sandra war auch gekommen, da es sonst sprachlich mit der Verständigung sehr schwierig geworden wäre. Herr Bogers zeigt uns zuerst den Vater Teun und die Mutter Sara, anschließend konnten wir auch noch alle anderen Hunde ansehen. Auch einen Wurf von Nova Scotia Duck Tolling Retrievern konnten wir besuchen, die kleinen waren gerade mal vier Wochen alt, und sahen aus wie kleine Teddybären.

 

Dann gings aber endlich los zu meiner Lexy. Lexy und eine Schwester waren noch übrig, die anderen wurden alle schon einen Tag zuvor abgeholt. Herr Bogers nahm Lexy auf den Arm und ich verliebte mich direkt in sie. Lexy lag ruhig auf dem Arm des Züchters, schleckte ihm das Gesicht ab, und lies die ganze Aufregung entspannt über sich ergehen.

 

Nach zirka 1,5 Stunden beim Züchter machten wir uns schlussendlich glücklich auf den Weg nach hause. Lexy hat bei der Heimfahrt nur beim Wegfahren kurz zweimal gewinselt und war die restliche Autofahrt total brav. Sie hat fast die ganze Fahrt verschlafen und hat sich während der 10 stündigen Autofahrt nach Linz gleich von ihrer besten Seite gezeigt.

 

Zu Hause angekommen hat sie zuerst ganz vorsichtig meine Eltern beschnuppert und ihr neues Zuhause erkundigt. Nach kurzer Entdeckungstour schlief sie aber tief und fest in ihrem neuen Hundekorb ein, und wurde erst nächsten Tag in der Früh wieder wach.

 

Und am 22. Dezember startete dann unser Welpenalltag mit fressen, schlafen, spielen, pinkeln, fressen, schlafen, spielen, pinkeln....

 

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